Rundschreiben

Rundschreiben 378

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GESELLSCHAFT FÜR DEN BAU VON S P EC IA LMA SCH IN EN M.B.H.
Rundschreiben Nr. 3 7 8 Nürnberg, 5. Juli 1937.
Sehr geehrter Herr Mitarbeiter!
Aus den sehr ausführlichen Zeitungsberichten über
diese Veranstaltung werden Sie bereits über die
Schwierigkeiten, welche die Teilnehmer bei dieser
Geländeprüfung überwinden mußten, unterrichtet sein.
Die ,,3-Tage-Mittelgebirgsfahrt 1 9 3 7 „, die vom 24. bis
26. 6. stattfand, stellte als die trad ition elle Spitzenveranstaltung
im deutschen Kraftfahrgeländesport an
Fahrer und Maschinen ungeheuer hohe Ansprüche. Ihr
Schwerpunkt lag in der Ertüchtigung der Fahrer und
Erprobung der Fahrzeuge im schwierigsten Gelände.
Die Strecke führte hauptsächlich über Neben- und
Waldwege im Bayerischen Wald, im Oberpfälzischen
Wald und im Fichtelgebirge. Selbst erfahrene und erfo lg reiche
Geländefahrer waren kaum fähig, die Anfo rd e rungen
zu erfüllen. Alle Tücken, die eine Geländefahrt
erschweren können, mußten die Teilnehmer auskosten.
Verschlammte Moorwege, tiefe Q u e rrille n und ausgefahrene
Furchen wechselten mit Geröllstrecken, jäh
abfallenden Wiesenhängen usw. Es gab Sonnenschein,
Staub, peitschenden Regen und Nebel, also auch
Witterungsverhältnisse, welche die Teilnehmer hart bis
an die Grenzen des Möglichen beanspruchten. Dementsprechend
groß waren auch die Ausfälle. Wenn
berücksichtigt wird, daß kaum 10°/» der Fahrer mit
goldenen Medaillen ausgezeichnet wurden, so bedeutet
der Erfolg, den Zündapp bei dieser Veranstaltung e rrungen
hat, eine ganz besondere Leistung.
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Zündapp errang:
1 Mannschaftspreis des Führers des deutschen Kraftfahrsports mit
GOLDENEM EHRENSCHILD
auf DB-250-ccm-Maschinen
3 GOLDENE MEDAILLEN
auf KS 500 solo u. KS 600-Gespannen
1 SILBERNE MEDAILLE
auf DB 200
1 EISERNE MEDAILLE
auf KS 500 solo.
Zur Unterstützung Ihrer Werbung übersenden wir Ihnen von der ,,3-Ta ge-M itt elgebi rgsf a hrt 1937″ 1 Sc h a u f e n s t e r-A u s h a n g p I a k a t
mit der Bitte, es sofort in Ihrem Schaufenster oder Ihrem Ausstellungsraum an gut sichtbarer Stelle auszuhängen. Ferner erhalten Sie
1 Presse-Notiz zur Weitergabe an die Zeitung, mit der Sie arbeiten. Wir hoffen, daß die richtige Auswertung des neuesten Zündapp – Erfolges Sie in Ihren weiteren Verkaufsbemühungen bestens unterstützt und zeichnen
mit Deutschem Gruß!
ZÜNDAPP
Ges. für den Bau von Specialmaschinen.
Bilderklärung.
Bild 1. Die strafpunktfreie DDAC-Mannschaft, bestehend aus den Nürnberger Fahrern A. Krug, M. Geier und K. Rührschneck auf Zündapp DB 250, fährt geschlossen in der Kontrolle Weiden ein. Bild 2. H. Weigand-Nürnberg jagt seine Zündapp DB 200 in scharfer Fahrt über einen Feldweg. Bild 3. Leutnant Behrens mit Beifahrer Uffz. Bernhard auf Zündapp-KS-600-Gespann erklimmt in überlegener Fahrweise einen 40°/oigen Steilhang. Bild 4. Der Bayerische Wald mit seinem unwegsamen Gelände stellte an Fahrer und Maschine unerhört harte Anforderungen. K. Rührschneck- Nürnberg auf Zündapp DB 250. Bild 5. Josef Hecker mit Beifahrer Rotermundt-Nürnberg vollbrachte mit seinem Zündapp-KS-600- Gespann eine Glanzleistung. Gegen Ende des 3. Fahrtages stürzte er mit seiner Maschine schwer und zog sich dabei einen Schulterriß zu. Trotzdem konnte er die Fahrt beenden und die „Goldene Medaille“ erringen. Bild 6. Eine Zündapp KS 500 während der Ohnehaltprüfung am 1. Fahrtag. Abfahrt vom Steilhang des Keilbergs. Bild 7. Motorräder, die auf solchen Straßen nicht klein zu kriegen sind, müssen im täglichen Gebrauch erst recht unverwüstlich sein. G. Heimbucher-Nürnberg auf Zündapp KS 500 bei der Ohnehaltprüfung am 2. Fahrtag auf der Geröllstrecke bei Englmar. Bild 8. J. Hecker-Nürnberg auf Zündapp – KS – 600- Gespann wartet auf die passende Gelegenheit, um einen Konkurrenten zu überholen.
Anlagen:
1 Schaufenster-Aushangplakat 1 Presse-Notiz.
Pressenotiz.
Zündapp
bei der 3-Tage-Mittelgebirgsfahrt 1937
erfolgreich!
Die 3-Tage – Mittelgebirgsfahrt 1937, die vom 24.—26. Juni stattfand, stellte als die traditionelle Spitzenveranstaltung im deutschen Kraftfahrgeländesport an Fahrer und Maschinen ungeheuer hohe Ansprüche. Die Strecke führte hauptsächlich über Neben- und Waldwege im Bayerischen Wald, im Oberpfälzischen Wald und im Fichtelgebirge. Selbst alte Geländefahrer waren kaum fähig, die Anforderungen zu erfüllen. Es gab alle Tücken des Geländes: verschlammte Moorwege, tiefe Querrillen und ausgefahrene Furchen, Geröllstrecken mit unwahrscheinlichen Steigungen, jäh abfallende Wiesenhänge usw., dies bei Sonnenschein, Staub, peitschendem Regen und Nebel, also auch Witterungsverhältnissen, welche die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer hart bis an die Grenzen des Möglichen beanspruchten. Selten war eine Veranstaltung so schwer wie diese 3-Tage-Fahrt, selten aber auch ein Erfolg so hoch zu bewerten wie dieser. Zündapp errang mit den bekannt zuverlässigen Modellen den Preis des Führers des deutschen Kraftfahrsports mit Goldenem Ehrenschild. Die siegreiche Mannschaft stellte der DDAC, Gau Franken, mit den Nürnberger Fahrern A. Krug, K. Rührschneck und M. Geier auf Zündapp DB 250. 3 Goldene Medaillen fielen an die Fahrer G. Heim- bucher-Nürnberg auf Zündapp KS 500 solo, sowie J. Hecker mit Beifahrer F. Rotermundt – Nürnberg und Ltn. Behrens mit Beifahrer Uffz. Bernhard-Putios auf Zündapp KS 600-Gespannen. 1 Silberne Medaille erkämpfte sich Rttf. H. Weigand-Nürnberg auf Zündapp DB 200 und 1 Eiserne Medaille errang Schirrmstr. Richter-Wünsdorf auf Zündapp KS 500 solo.

Zusätzliche Informationen

Typ

Jahr

Modelle

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