Rundschreiben

Rundschreiben 298

2,50

Dieser Artikel ist nur als Download verfügbar.

Hier können Sie unsere Dokumenten in hoher Auflösung Kaufen.

M vj
das modernste Konstruktionsprinzip, hat in den anerkannt schönen
Zündapp- Motorrädern
nunmehr Schlag auf Schlag kurz hintereinander seine einwandfreie technische Überlegenheit bewiesen.
1. Große Tourenfahrt für Moforräder in der Tschechoslowakei über 1000 km vom 16.—17. April 1933, eine der schwersten internationalen Dauerprüfungsfahrten
Kardan 500 1 Goldene Medaille
2. „9. ADAC-Reichsfahrt“ vom 2.-6. Mai 1933
Kardan 500 und 2 Goldene Medaillen
Kardan 200 1 Silberne Medaille
3. „ADAC-Ostpreußenfahrt“ über 1000 km vom 12.—14. Mai 1933
Kardan 500 2 ADAC-Ehrenbecher mit Golden. Medaillen
und Bestbewertung allerschweren Maschinen über 350 ccm
und neuerdings erst wieder
4. „Rund um Berlin“, Zuverlässigkeitsfahrt, veranstaltet vom Motorclub von Deutschland am 25. Mai 1933 (siehe beiliegende Affiche für Ihr Schaufensfer)
Kardan 400 2 Goldene Medaillen und bestbewertetes
Motorrad-Team — von 58 Teilnehmern er- hielten nur 8 Goldene Medaillen
Alle diese Erfolge sind auf reinen Serienmaschinen unter schwierigsten Verhältnissen errungen!
Können wir noch mehr Beweise für die Richtigkeit des Zündapp- Konstruktionsprinzips „JietU + Jiacdtm* und die überragende Leistungsfähigkeit der Zündapp-Kardan-Motorräder erbringen?
Die Begeisterung für unsere Sache wächst von Tag zu Tag! überall, woZündapp- Kardan-Maschinen gefahren werden, bringen sie uns weitere Interessenten und Käufer! Die Nachfrage nach unserem Fabrikat wird immer größer!
Anliegend erhalten Sie Abzug eines ehrenvollen Schreibens des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs München aus Königsberg/Pr. vom 20. Mai 1933, das unser Fahrer Hieronymus uns von der Ostpreußenfahrt mit heimgebracht hat.
Schließlich fügen wir noch Sonderdruck einiger glänzender Anerkennungsschreiben über unsere Kardan 200 bei.
Wir sind gern bereit, Ihnen für Ihre Propaganda eine größere Anzahl dieser Werbeschriften zur Verfügung zu stellen und bitten um Mitteilung, wieviel Exemplare Ihnen davon erwünscht sind.
Hochachtungsvoll
ZÜNDAPP
Ges. für den Bau von Specialmaschinen m.b. H.
Anlagen:
1 Schaufensteraushang .Rund um Berlin“
1 Pressenotiz zur Veröffentlichung in Ihrer Zeifung 1 Sonderdruck .Neue Anerkennungen über Kardan 200″ 1 Abschriff eines Schreibens des ADAC, Königsberg
Zimdapp JCacdan ZOO xxm
Dr. E. Johansson
Firma
Im lictül dec Juhtec
Hamburg, den 23. Mai 1933.
Zündapp“ G.m.b.H.
Nürnberg.
Infolge besonderer Verhältnisse wurde ich immer wieder davon abgelenkt. Ihnen über den weiteren Verlauf unserer Reise zu berichten. Wir sind Ihnen aber für Ihre außerordentliche Liebenswürdigkeit so verpflichtet, daß es mir sehr unangenehm ist. Ihnen eine Enttäuschung bereitet zu haben.
Was Sie wohl gerne hören werden, ist, daß meine Reise zu einer wahren Propagandareise für Kardan 200 geworden ist. Überall, wo wir uns auch nur einige Minuten aufhalten mußten, bildeten sich sofort Ansammlungen um die Maschine, in Eßlingen drohte es fast verkehrsstörend zu werden. Immer wieder mußten wir, zuletzt resignierend, das ermüdende Frage- Antwortspiel mitmachen. Wie groß ist die Maschine, was leistet sie, Benzinverbrauch usw. usw. Daß wir zu zweien eine derartig weite Reise mit einer 200-Maschine machten, hat überall einen sehr großen, für Sie wohl nicht ungünstigen Eindruck gemacht, besonders, da wir erzählen konnten, daß wir die ganze Strecke ohne eine einzige Panne zurückgelegt hatten.
Den ersten Teil unserer Reise durch den Harz-Thüringen-Rudolstadt-Nürnberg kennen Sie. Dann nach München-Partenkirchen, von da aus über Oberammergau-Füssen, Kempten. Im Gebirge haben wir mit der Maschine wohl die größten Überraschungen erlebt. Das kleine Biest lief wie besessen jeden Berg hinauf, nur selten brauchten wir auf den zweiten Gang zu schalten. Dann ging es weiter: Ulm-Stuttgart Heilbronn-Heidelberg. Unbekümmert konnten wir uns dem Genuß der schönen Landschaften hingeben, so groß war schon das Vertrauen zu der Maschine. Keinen Augenblick belästigte uns der Gedanke an eine Panne. Weiter Worms- Mainz. Am nächsten Tag fuhren wir langsam am Rhein entlang bis Koblenz. Dann kommt die eigentliche Heimreise durch das herrliche und was Sie mehr interessieren wird, bergige Sauerland, wo die Maschine wieder ihre Bergsteigergelüste austoben konnte und auch tat. Dann jagten wir durch das flache Westfalen wie ein Wind. In Bielefeld aßen wir das letzte Ferienessen und kamen abends nach einer Tagesreise von 320 km in Hamburg an.
Die gesamte Reise beträgt 2 070 km, eine Leistung, die unter meinen Bekannten fast Überraschung ausgelöst hat. Mit heimlichem Schmerz muß ich feststellen, daß die Leistung der Maschine im Vordergrund steht. Die Betriebskosten beliefen sich auf ungefähr RM. 40.—, also ein Bruchteil der Eisenbahnkosten für zwei Personen.
Mit einem Wort, dank Kardan 200 haben wir eine unvergleichliche und unvergeßliche Reise durch fast das ganze Reich unternehmen können. Das Fahren war sehr angenehm, die Maschine liegt ausgezeichnet auf der Straße, und last not least, sie funktionierte so tadellos, als ob sie wüßte, daß sie an Bord zwei blutige Laien hatte.
Wir danken Ihnen nochmals herzlich für Ihr großes Entgegenkommen und Interesse, sowohl für die liebenswürdige Führung durch Ihre Fabrik und zeichnen
hochachtungsvoll
gez. Dr. Johansson und Frau.
Firma
Varel, den 13. Mai 1933.
„Zündapp“ Ges. m. b. H.
Nürnberg 20
Schließfach 8
Sehr geehrte Herren!
Ihrem Motorrad – Katalog über das Zündapp-Programm 1933 haben Sie als Wahlspruch
Qualität vor allem
vorangesetzt.
Als vieljährige Motorradfahrerin und begeisterte Anhängerin Ihrer Marke weiß ich besonders die hohe Qualität Ihrer Erzeugnisse zu schätzen. Vielleicht haben Sie von meinen vielen Fahrten, die hauptsächlich in der Teilnahme an Geschicklichkeits – Prüfungen und im vergangenen Jahre in der Skagerrak – Gedächtnis – 6 – Stundenfahrt in Wilhelmshaven bestanden, schon gehört. Ich kann nicht nur „motorradfahren“, sondern verstehe auch etwas in technischer Beziehung und dürfte mir daher wohl ein Urteil über die seit einigen Monaten in meinem Besitz befindliche „Zündapp – Kardan 200″ erlauben.
Der Zweck dieses Schreibens ist also. Ihnen zu sagen, wie stolz ich bin, eine 1933er Zündapp-Kardan zu besitzen. Nachdem ich bis heute rund 12000 km mit der Maschine zurücklegte, ist es an der Zeit, Ihnen als Herstellerin dieser alles überragenden Schöpfung zu gratulieren. Zündapp-Maschinen besitzen ja schon immer den Ruf der Zuverlässigkeit und ein Volkswort unseres Landes lautet:
„Zündapp läuft immer!“
Daß Ihre neuen Modelle daher zuverlässig sind, versteht sich ganz von selbst und Sie werden auch nicht erwartet haben, daß ich Ihnen das noch bestätige.
Was mich und alle, die meine Zündapp sehen — ich lasse jeden Zündapp- Interessenten auch gern einmal fahren — besonders erfreut, ist die ideale Formengebung, Ausrüstung und Ausstattung. Man kann sich wirklich keine bessere, leistungsfähigere, schnellere und schönere und im Fahrkomfort bequemere 200 er Maschine denken.
Ich erhielt die erste Kardan 200, die Sie in den Oldenburger Bezirk lieferten, habe sie also von Anfang an bei jeder Witterung gefahren. Was man sonst Kinderkrankheiten nennt, waren nicht vorhanden. Vielleicht der eine Umstand ausgenommen, daß durch zu dünnes Öl anfänglich eine leichte Verschmutzung am hinteren Kardanrohr eingetreten war. Die Fahreigenschaften waren von Anfang an hervorragend. Man sitzt auf der Maschine in einer so schönen Haltung, daß dadurch sogar der Zuschauer entzückt wird. Auch bei langen Touren tritt keine Ermüdung ein.
Die leichte Beherrschung in der Steuerung und in der Bedienung der Hebel ist ebenfalls auffällig und äußerst angenehm.
Wie aber Ihre Zündappräder in meiner Heimatstadt geschätzt werden, ergibt die stets wachsende Zahl der Zündappfahrer.
Ich hoffe. Ihnen mit meinen Zeilen, die Sie beliebig verwenden können, eine kleine Freude bereitet zu haben und begrüße Sie
hochach tungsvoll
gez.: Frau K. Rüther.
Jena, den 21. IV. 1933.
An die
Zündapp-Werke
Nürnberg.
Am 3. III. 33 kaufte ich bei Ihrer Jenaer Vertretung eine „Zündapp- Kardan 200″. Am 21. III. startete ich von Jena zu einer längeren Fahrt, auf der ich die nebenstehend eingezeichnete Strecke zurücklegte. Es ist kaum glaublich, mit welcher Zuverlässigkeit und Sicherheit die Maschine die dabei zurückgelegten 2942 km bewältigte. Keine Panne, keine Störung, trotzdem ich zwei Koffer mitführte, meistens 5—6 Stunden ununterbrochen fuhr und mich mein Weg durch schlammige und dann wieder vereiste Strecken führte. Selbst bei einer Fahrt mit Sozius, querfeldein durch tiefen Sand, bewährte sich das Rad glänzend. Die Straßenlage ist so vorzüglich, daß ich — um Zeit zu sparen — sorglos frühstücken konnte, während ich einhändig 60 km fuhr. Meine Maschine erregte überall Aufsehen und die Bewunderung aller „Sachverständigen“. Besonders gelobt wurde auch von Laien die Formschönheit und der leise Lauf, durch den es angenehm von den üblichen Leichtmotorrädern absticht.
Ich habe während meiner Reise ausgiebige Gelegenheit gehabt, das Rad bei allen Witterungen und Straßenverhältnissen auszuprobieren und kann jetzt nur sagen: „Alle Achtung vor diesem technischen Meisterstück l“
Hochachtungsvoll
gez.: C.G.von Griesheim, stud.jur.
Jena, Johannisstraße 6II
Baron Ben], v. Podmaniezky
München 51
München, den 30. Mai 1933.
Firma
„Zündapp“ G.m.b.H.
Verkaufsbüro
München 2 SW.
Sonnenstraße 15
Ich fahre seit Mitte Februar d. J. Ihre „Kardan 200“ ccm und habe in dieser Zeit bis heute 2 700 km auf guten, schlechten und schlechtesten Wegen mit der Maschine erreicht.
Die Maschine, welche ich mir zunächst auf Grund ihrer wunderbaren äußeren Form kaufte, hat mir in jeder Weise meine vollste Anerkennung abgerungen. Neben einer unerreichten Straßenlage auch auf den schmierigsten Wegen leistete der Motor viel mehr, als ich von einer solchen kleinen Maschine erwartet hätte. Das Getriebe fällt durch eine bisher bei Motorrädern nicht gekannte Geräuschlosigkeit auf. Das Schalten kann man mit einem Finger bewerkstelligen. Die Bremsen wirken weich und trotzdem äußerst schnell und zuverlässig. Die Ausdauer des Motors möchte ich damit demonstrieren, daß ich denselben nach 1500 km Einfahrt stundenlang mit Vollgas gejagt und damit Geschwindigkeiten bis zu 80 km erreicht habe.
Es drängt mich daher, Ihrer Firma für diese erstklassige Konstruktionsleistung meine vollste Anerkennung auszusprechen.
Hochachtungsvoll
Baron B. v. Podmaniezky.
Friedrich Seip
Kraftfahrzeuge Schönenberg (Pfalz)
Den 29. Mai 1933.
Firma (
„Zündapp“ G.m.b.H.
Nürnberg.
Ich danke Ihnen für Ihre Neuschöpfung der Kardanmodelle. Das Rad hat alle Erwartungen weit übertroffen und alle Konkurrenz ausgeschaltet. Das Viergang-Kettengetriebe ist mehr als ein Ideal anzusehen. Die nächste Maschine werde ich in Kürze aufgeben, was Ihnen ein Beweis sein wird für die Güte. Mit dem Modell Kette + Kardan haben Sie den Grundstein für den vollkommenen Motorradantrieb geschaffen.
Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Erzeugnis
mit deutschem Gruß
gez.: Friedrich Seip.
‘Die nachstehende Tlatiz
ist so interessant und auch für Sie so wichtig, daß wir Ihnen dringend empfehlen möchten, damit zu der Zeitung, die an Ihrem Wohnsitz am meisten gelesen wird, zu gehen und diese zu bitten, sie im redaktionellen Teil zu veröffentlichen.
Nürnberg, 31. Mai 1933.
ZÜNDAPP
Ges. für den Bau von Specialmaschinen m.b.H.
Hier abtrennen!
A/Anrt/W/A/VA/WA/W/VAA/WWWWW/AA//WWV/W//V///»AA/WWV-Ann/
«U/U’JWA/AA/WAAA/
Pressenotiz.
Bei der Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um Berlin“, wohl eine der schwersten Geländeprüfungen dieses Jahres, beweist Zündapp neuerdings die Überlegenheit seiner Kardan-Modelle. Das Zündapp- Team mit den Herren von Krohn, Bütow und Storck auf Kardan 400 wurde als das beste Motorrad-Team gewertet. Ein bedeutender Erfolg, nachdem von 58 Konkurrenten nur insgesamt 8 strafpunktfrei blieben, darunter von Krohn auf Zündapp 400 ccm solo und Tuchenhagen auf Zündapp 500 ccm mit Seitenwagen. Zündapp erringt damit 2 Goldene Medaillen.
Mit dieser Fahrt, bei der erstmalig auch um die Erringung des deutschen Sportabzeichens gefahren wurde, wurde die diesjährige Zündapp-Erfolgsserie durch einen weiteren überragenden Sieg der neuen Zündapp-Modelle vermehrt.
allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.v. München
GAU 8 a
OSTPREUSSEN
KÖNIGSBERG PR., den 20. Mai 1933.
An
die „Zündapp“
Gesellschaft für den Bau von Specialmaschinen
m. b . H. ,
Nürnberg.
Anläßlich der Ostpreußenfahrt 1933 konnte
Herr Hans Hieronymus auf Z ü n d a P__P__
zum 6. Male die höchste Auszeichnung, den goldenen ADAC- Ehrenbecher erringen.
Wir freuen uns über diese große Erfolgserie, die Herr Hans Hieronymus in den Jahrgängen
1927, 1928, 1929, 1930 bis 1931 ,___1_933_
erringen konnte und sprechen hiermit unsere Anerkennung aus .
Die sportlichen Leistungen des Herrn Hieronymus wußten wir immer mit einem Sonderpreis zu würdigen.
Mit sportlichem Gruß
t
GESCHÄFTSSTELLE KÖNIGSBERG PR
HINTER-TRAGHEIM 20′
FERNSPRECHER:
NR, 32 5 41 u. 32 5 42 POSTSCHECK-KONTO: KÖNIGSBERG PR. 9188

Zusätzliche Informationen

Typ

Jahr

Modelle

, ,