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der 20 Polizei-Kraftfahrer auf Zündapp-Maschinen war neben dem Reiterfest in Potsdam und dem Hallensportfest im Sportpalast der dritte große Erfolg dieser Sportwoche der Polizei- Ausstellung. Mit derselben Leichtigkeit und Präzision, mit welcher bei den Saalfesten der Radfahrer diese ihre kunstvollen Reigen fahren, meisterten hier auf dem grünen Rasen die Motorradfahrer der Polizei ihre Krafträder. Genau Abstand fahrend, zogen sie ihre Kreise, schwenkten, fuhren enge Schleifen. Zwei Reihen überschnitten sich, fuhren die Windmühle, formierten sich zu Vierer- und Achter-Reihen und lösten, sich mit Präzision einreihend, wieder zur langen Linie auf. Das Gruppieren zu Achter – Reihen und das geschlossene Fahren in dieser Formation, genau ausgerichtet und mit gleichem Abstand, löste den spontanen Beifall der Zuschauer aus, der sich noch verstärkte, als die Reihe der Motorradfahrer an den Tribünen vorbeidefilierte.
Dieser Motorradreigen, der von Paul Fritsche (M. v. D.) entworfen und von Hauptmann Eichstädt seinen Leuten in vielen Uebungs- stunden so vollkommen eingeübt wurde, daß er während seiner Dauer von zwanzig Minuten fehlerfrei vorgeführt werden konnte, ist etwas ganz Neues auf dem Gebiete des Motorradsports. Unsere Klubs sollten sich diese Anregung zunutze machen. Allerdings ist die Durchführung eines solchen Reigens nur möglich bei der Verwendung des gleichen Maschinentyps, der, wie die hier verwendeten kleinen Zündapp-Räder, sehr wendig u. zuverlässig ist.
Vorstehende Zeilen stammen aus der Feder des Herrn C. Rehling und sind in Nr. 270 der B. Z. am Mittag vom 4. Oktober 1926 veröffentlicht.
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