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ZÜNDAPP
Ges. für den Bau von
Rundschreiben Nr. 327
NÜRNBERG
Specia I masch i nen m. b. H.
Nürnberg, den 8. Februar 1935
Än unsere Herren Mitarbeiter!
bei der Kraftfahrzeug-Winterprüfung 1935.
Die Krallfahrzeug-Winterprüfung, die vom 29. — 31. 1.35 vom N S.K.K. und D.D.A.C. durchgeführt wurde, stellte an alle Teilnehmer, in der Hauptsache aber wieder an die Motorradfahrer mit und ohne Beiwagen-Maschinen, ungeheuere Änforderungen. Schon am Start in München holte sich eine große Anzahl Fahrer wegen schlechten Anspringens ihrer Motoren die ersten Strafpunkte. Die beiden nächsten Fahrtage brachten infolge der tief verschneiten, an manchen Stellen kilometerweit mit Glatteis überzogenen Straßen und der schwierigen Gelände- und Berganfahrten zu den einzelnen Kontrollstellen zahlreiche Ausfälle. Nur wirkliche Hochleistungsmaschinen konnten sich bei dieser schwersten aller Winterfahrten in den bayerischen Bergen durchsetzen. Die Leistungen der Zündappfahrer, die
in allen Klassen erfolgreich
waren, stehen im hellsten Licht. Zündapp errang bei dieser Veranstaltung
5 Goldmedaillen 2 Silbermedaillen.
In der Soloklasse bis 250 ccm errang Rudolf Grenz-Nürnberg auf einer Zündapp DL 200 mit Dreistrom-Motor die Goldmedaille. Die Leistung der kleinen serienmäßigen Zündapp ist umso höher zu bewerten, als alle anderen gestarteten führerscheinfreien Maschinen ausfielen und Grenz der einzige war, der gegen 250 ccm Maschinen eine Goldmedaille erringen konnte.
In der Soloklasse über 250 ccm erkämpfte sich Eugen Haselbeck-Nürnberg auf einem neuen Zündapp-Modell 1935, der K350 mit Dreistrom-Zweitakt-Motor und Kardanantrieb die Goldmedaille. Was an Leistungsfähigkeit und Kraftreserve in diesem neuen Modell steckt, hat es bei dieser schweren Veranstaltung siegreich bewiesen.
In der Beiwagenklasse bis 600 ccm konnte sich Jakob Storck mit Gg.Weiß-Nürnberg im Beiwagen die silberne Medaille holen. Die Leistung ist deshalb bemerkenswert, weil Storck bis zum Schluß mit seiner serienmäßigen Zündapp K500 unmittelbar hinter 600 ccm Spezial- Beiwagen-Maschinen mit angetriebenem Seitenwagenrad lag.
Vom Kampf der großen Maschinen!!
In vorderster Reihe war Ziindapp in der großen Beiwagenklasse über 600 ccm. Der sieggewohnte Dauerfahrer Julius von Krohn-Berlin mit J. Dürr-Nürnberg im Seitenwagen errang auf Zündapp K 800 die Goldmedaille.
Rm erfolgreichsten konnte die Zündapp-Reichswehr-Mannschaft der Lehr- und Versuchs- Abteilung Berlin-Döberitz-Elsgrund auf Zündapp K 800 Gespannen abschneiden. Uffz. Krüger mit Beifahrer Uffz. O. Giede und Feldwebel Äßmann mit Beifahrer Uffz. Botsch erlangten 2 Goldmedaillen, während der dritte Fahrer, Obergefreiter Beetz mit Gefreitem Pernutz als Beifahrer die silberne Medaille errang.
Aber nicht nur bei der Kraftfahrzeug-Winterprüfung war diese Mannschaft erfolgreich, sondern auch
die Heeresmeisterschaft für Mannschaften wurde von ihnen auf
Zündapp K800 gewonnen!
Bei der gleichzeitig zur Austragung gekommenen
Kraftfahrwintermeisterschaft der Wehrmacht
konnte Uffz. Krüger mit Beifahrer O. Giede auf
Ziindapp K 800 den ersten Platz
belegen.
Den zweiten Platz sicherte sich Feldwebel Aßmann mit Beifahrer Uffz. Botsch ebenfalls auf Zündapp K800.
Wir machen Sie jedoch darauf aufmerksam, daß mit den Erfolgen der Winterfahrt keine Zeitungsreklame gemacht werden darf.
Im Zusammenhang mit den errungenen, bedeutenden Auszeichnungen bringen wir die Ihnen vor einigen Tagen zugesandte Werbeschrift
„Zündapp-Mehrzylindermaschinen eine Sonderklasse!“
in Erinnerung.
Haben Sie schon die Vorbereitungen für das Geschäft in unseren Modellen K 500 und K 800 getroffen? Wenn nicht, dann bitten wir Sie, Ihre Vorschläge hierzu unserem zuständigen habriklager bei nächster Gelegenheit zusammen mit Ihren Maßnahmen für den Umsatz in der 200 er und 350er-Klasse zu unterbreiten.
Jetzt ist es hohe Zeit; bei etwaiger Verzögerung werden Ihnen Umsatzausfälle und damit Verdienstminderungen entstehen.
Mit deutschem Gruß
„ZÜNDAPP“
Ges. für den Bau von Specialmaschinen m. b. H.
Anlagen:
1 Presseiniormation 1 Sammelprospekt 1 Fensteraushang „Winterlahrt“
1 Fensteraushang „12000 km in 7 Tagen“
M 5i
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ist so interessant und auch für Sie so wichtig, daß wir Ihnen dringend empfehlen mochten, damit zu der Zeitung, die an Ihrem Wohnsitz am meisten gelesen wird, zu gehen und diese zu bitten, sie im redaktionellen Teil zu veröffentlichen.
Nürnberg, Februar 1935
ZÜNDAPP
Ges für den Bau von Specialmaschinen m- b. H. Nürnberg 20
Hier abfrennen!
Presse-Information
Krafifahrzeug-Winferprüfung 1935
Die Krattfahrzeug-Winterprüfung, die vom 29. — 31. 1. 1935 vom NSKK und DDAC durchgeführf wurde, stellte an alle Teilnehmer, in der Hauptsache aber wieder an die Motorradfahrer mit und ohne Beiwagenmaschinen, ungeheuere Anforderungen. Schon am Start in München holte sich eine große Anzahl Fahrer wegen schlechten Anspringens der Motoren die ersten Strafpunkte. Die beiden nächsten Fahrtage, die in die bayerischen Serge rund um den Tegernsee führten, brachten infolge der tief verschneiten, an manchen Stellen kilometerweit mit Glatteis überzogenen Straßen und den schwierigen Gelände- und Berganfahrten zu den einzelnen Kontrollstellen, zahlreiche Ausfälle. Nur wirkliche Hochleistungsmaschinen konnten sich bei dieser schwersten aller Winterfahrten durchsetzen und so steht die Leistung der Zündapp- Fahrer, die in jeder Klasse einen schönen Erfolg errangen, im heilsten Licht. Zündapp erkämpfte sich insgesamt 5 Goldene Medaillen, 2 Silberne Medaillen und als größten’ Erfolg die gleichzeitig mit der Krattfahrzeug-Winterprüfung ausgefahrene Kraftfahr-Wintermeisterschaft der Wehrmacht.
Die einzelnen erfolgreichen Fahrer sind: In der Solo-Klasse bis 250 ccm Rudolf Grenz-Nürnberg auf
einer serienmäßigen Zündapp DL 200 mit Dreistrommotor. Die Leistung der kleinen Zündapp ist umso höher zu bewerten, als alle anderen gestarteten führerscheinfreien Maschinen ausfielen und Grenz der Einzige war, der gegen die 250 ccm Maschinen eine goldene Medaille erringen konnte. In der Klasse über 250 ccm war es Eugen Haselbeck-Nürnberg, der eine neue Zündapp K 350 zum Siege steuerte.
u ist zu bemerken, daß es sich bei der Zweitakt 350 er um ein neues Zündapp-Modell für 1935 mfndelte, das hier Gelegenheit hatte, seine Leistungsfähigkeit siegreich zu beweisen. In der Beiwagen- Klasse bis 603 ccm errang )akob Storck-Nürnberg mit Gg. Weiß-Nürnberg im Seitenwagen auf Zündapp K 500 die Silberne Medaille. Die Leistung ist deshalb bemerkenswert, weil Storck bis zum Schluß der Fahrt mit seiner serienmäßigen Zündapp K 500 unmittelbar hinter 600 ccm Spezial-Beiwagenmaschinen mit angetriebenem Seitenwagenrad lag.
In der großen Beiwagenkiasse über 600 ccm war Zündapp in vorderster Reihe. Die Zündapp Reichswehr-Mannschaft von der Lehr- und Versuchs-Abteilung Berlin-Döberitz-Elsgrund errang mit den Fahrern Uffz. Krüger mit Beifahrer Uffz. Otto Giede, sowie Feldwebel Aßmann mit Uffz. E Botsch als Beifahrer nicht nur die Goldmedaille auf Zündapp K 800, sondern Uffz. K. Krüger / Uffz. O. Giede errangen die Kraftfahr-Wintermeisterschaft der Wehrmacht, während an zweiter Stelle Feldwebel Aßmann und Uffz. Botsch liegen. Auch die Heeresmeisterschaft für Mannschaften wurde von der gleichen Abteilung gewonnen und zwar von den Fahrern Uffz. Krüger mit Uffz. Giede als Beifahrer, Feldwebel Aßmann mit Uffz. Botsch als Beiffahrer. Obergefreiter Beetz mit Gefreiten Pernutz als Beifahrer waren nicht nur in der Heeresmannschaft siegreich, sondern konnten auch noch die silberne Medaille der Krattfahrzeug-Winterprüfung gewinnen. Ebenso erkämpfte sich der sieggewohnte Dauerfahrer j. von Krohn-Berlm auf Zündapp K 800 mit j. Dürr-Nürnberg im Seitenwagen die Goldmedaille.
Musterbogen für Vertreter-Anzeigen 1935
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Die Verbindung der torsionsfedernden Kardanwelle mit dem Duplex -Viergangkettengetriebe ergibt den stoßfreien, weichen Gang, der alleZündapp-Kardan- Modelle auszeichnet. Lassen Sie sich die Zündapp-Modelle unverbindlich Yorführen bei
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Mit diesem Schlagwort ist der Zun- dapp – Dreistrom – Motor gekennzeichnet. — Alle • •
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