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DI ENS T
K u n d e n d i e n s t – N a c h r i c h t e n
Betreff- Laufradbefestigung bei Rundschreiben-Nr. 5 W
Zündapp-Krafträdern
K 500 und K 800 vom 16. A U g . 1937
Die Befestigung der Laufräder bei den Zündapp-Krafträdern K 500
und K 800 erfolgt am Radlager flansch durch 4 Stück Vierkantschrauben
Nr. 1551 z 60. Um ein Loswerden der Schrauben zu verhindern.
sind diese mit Linksgewinde und konischem Ansatz versehen.
Auf dem Kopf der Schrauben 1551 z 60 befindet sich die
Bezeichnung „L” (Linksgewinde).
Es ist besonders wichtig, daß die Vierkantschrauben nach Inbetriebnahme
der Krafträder und nach jedem Ausbau der Laufräder
mindestens zweimal in Abständen von etwa 30 Fahrkilometern auf
festen Sitz geprüft und nachgezogen werden.
Erfolgt das Nachziehen der Radbefestigungsschrauben 1551 z 60
nicht rechtzeitig, dann schlagen sich die Ansenkungen der Radnabe
aus, sodaß der konische Ansatz der Vierkantschrauben nicht
mehr satt sitzen kann. Die Folge davon ist, daß sich die Schrauben
nach ganz kurzer Zeit immer wieder lösen und ihr Zerstörungswerk
fortsetzen. Unter solchen Umständen müssen alsdann Radnabe, Radlagerflansch
und Vierkantschrauben nach ganz kurzer Zeit ausge–
wechselt werden , was sich bei Beachtung unserer Vorschri ften ohne
weiteres vermeiden läßt.
Radnaben, bei welchen die Ansenkungen nur ganz wenig ausgeschlagen
sind, können mit einem Spezialwerkzeug, das unter der Nummer
ZWN 382 von uns bezogen werden kann, nachgearbeitet werden.
Zu diesem Zweck ist das Rad auszubauen und auf die Vorrichtung zu
montieren (siehe Abbildung).
Mit dem Fräser ZWN 382/1 werden dann die Ansenkungen leicht nachgefräst.
Heil Hitler!
„Zündapp” Ges. fQr den
Bau von Specialmaschinen m. b. H.
1. Motor kurz laufen lassen, um die Menge Öl in Umlauf zu bringen, di e während des Betri ebes der Maschine an den Triebwerksteilen haftet und bei Stillstand derselben in das Motorengehäuse zurückläuft. Dann Motor abstellen.
2. Öleinfüllschraube herausschrauben und die daran befestigte Meßspirale mit einem Putzlappen (nicht Putzwolle) reinigen.
Die gereinigte Spirale wird daraufhin in die Öleinfüllöffnung hineingesteckt (nicht hineinschrauben), bis die Öleinfüllschraube auf dem Gewinde aufsteht (Bild 3) .
In diesem Zustand muß der Ölstand in der Mitte der beiden Meßmarken , d. h. zwischen den Bezeichnungen .zuviel- und .zuwenig” stehen. Ist derölstand ein höherer, besteht die Gefahr, daß die Kurbelwelle in das Öl taucht, es im Gehäuse herumschleudert u. dadurch denölverbrauch steigert.
Liegt der Ölstand dagegen unterhalb der Mitte, dann kann es passieren, daß die Ölpumpe Luft ansaugt, was eine Beschädigung aller Triebwerksteile zur Folge haben kann. Keinesfalls darf der Ölstand unter die Marke „zu wenig“ sinken.
Für das Getriebe ist die gleiche Ölsorte zu verwenden (eine Füllung = 1 Liter).
Die Messung des Ölstandes im Getriebe muß in derselben Art wie die des Ölstandes im Motor vorgenommen werden und zwar ebenfalls kurz nach dem Abstellen desselben, weil nach längerem Stillstand sonst das Öl in das Kupplungsgehäuse läuft und dann das Messungsergebnis ungenau werden würde.
In den Kardan sind 180 ccm (also etwa 1/6 Liter) Gargoyle-Mobilöl „Ep“ oder „Epx“ einzufüllen.
Heil Hitler! „Zündapp” Ges. für den
Bau von Specialmaschinen m. b. H.
3 .

Additional information

Type

Nachrichten

Year

1937

Model

K500, K800